Pokergewinne versteuern 2022: Einkommensteuer und Gewerbesteuer auf Gewinne

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David L. Mikkelsen
8. März 2022
3 Minuten
Steuern auf Pokergewinne

Sobald man mit dem Online Pokerspielen beginnt und erste Gewinne einkassiert, stellt man sich die Frage, ob man Pokergewinne versteuern muss. Grundsätzlich handelt es sich um ein Einkommen, das der Einkommensteuer unterliegen sollte. Aber beim Glücksspiel gibt es sonst auch eine Ausnahme. Hier finden Sie die Informationen zu diesem Thema zumindest für das Jahr 2022 in der Schweiz.

Wann muss man Pokergewinne versteuern

Bei solch schwierigen Steuerthemen sollten Sie immer einen Steuerberater zurate ziehen. Im Falle einer Klage durch die Finanz kann auch ein Rechtsanwalt helfen, die entsprechenden Formulare beim Finanzgericht einzubringen. Finanzämter beauftragen Verwaltungsgerichte wie das Finanzgericht, falls der Verdacht auf Steuerbetrug besteht. Die folgenden Angaben geben wir also ohne Gewähr.

Hobbyspieler haben Glück, für Profis sind die Karten anders verteilt (Hobby-Pokerspieler und Profi-Spieler)

Die Rechtsprechung hierzu ist in der Schweiz auf jeden Fall einfacher als in Deutschland oder anderen Ländern der EU. Hierzulande müssen sich nur professionelle Pokerspieler über die Besteuerung von Gewinnen aus Pokerspielen Gedanken machen. Für Hobby Pokerspieler ist die Sache klar. Es handelt sich niemals um Einkünfte im Sinne des Einkommensteuer-Gesetzes, sondern immer um Gewinne aus Glücksspielen. Kurz gesagt: Zum Spaß pokern Sie steuerfrei.

Es gibt noch eine Facette für Einkünfte aus Pokerspielen, die einer Versteuerung bedürfen. Man kann nämlich auch in die Startgebühren eines Profis investieren. Dafür gibt es sogar eigene Portale, wobei es sich um ein klassisches Investment handelt. Sie bekommen dann oftmals eine kleinen Anteil an den Gewinnen von den Pokerspielern, in die Sie investiert haben. Diesen Gewinn müssen alle Investoren in der Schweiz als Kapitalerträge aus einer Beteiligung versteuern.

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Gewinnen Sie nur durch persönliches Können

Grundsätzlich zählt Pokerspielen als Geschicklichkeitsspiel und nicht als reines Glücksspiel. Denn beim Pokerspiel kann man durch sein persönliches Können die Gewinnchancen verbessern. Wer also die perfekte Strategie beim Texas Hold em spielt, hat durch diese geistige Leistung immer die besseren Chancen in einem Spiel gegen einen Pokerspieler nach Gefühl. Im Pokerturnier wirkt sich das schnell auf die Gewinne aus.

Umsatzsteuer auf Pokergewinne?

In Deutschland wurde die Teilnahme an Pokerturnieren und Internet-Pokerveranstaltungen vom FG Münster generell zur gewerblichen Tätigkeit erklärt. In der Schweiz können Sie sowohl in Spielbanken als auch auf Online Portalen Poker spielen und müssen keine Umsatzsteuer bezahlen. Auf Glücksspiele wird hierzulande in keinem Fall eine Umsatzsteuer berechnet. Aber holen Sie sich auch für diese laienhafte Aussage unserer Autoren lieber eine Bestätigung von Ihrem persönlichen Steuerberater.

Die Steueraufsichtsbehörde hat eine Prüfung durchgeführt und den Gewinn bewertet

Obwohl so etwas in der Schweiz denkbar selten vorkommt, ist es aufgrund der Vorkommnisse in deutschen Nachbarland im Internet immer wieder ein Thema. Auch hier gibt es keine sensationellen News für die Schweiz. Hier werden keine Pokerspieler von der Finanzbehörde zerfetzt. Sollten Sie Profi sein, gehen Sie zu Ihrem Steuerberater, damit Sie die richtigen Steuern abführen können. Wenn Sie ein Spieler sind, der nur um Cent Beträge zum Spaß Poker spielt, vergessen Sie diesen Quatsch. Sie müssen Gewinne aus dem Pokerspiel niemals versteuern.

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Pokergewinne sind nicht umsatzsteuerpflichtig

Erneut müssen wir auf den Unterschied zu unseren Nachbarländern hinweisen, denn hierzulande gibt es kein Urteil und auch keine Umsatzsteuer auf das Pokerspiel in Turnieren. Zählt das Pokerspiel für einen Spieler zur beruflichen Tätigkeit, dann wird die Einkommensteuer fällig, wobei auch die Ausgaben geltend gemacht werden können. Dazu zählen vom Beitrag für die Teilnahme an einem Turnier bis zum Menü vor Ort alle Kosten. Vergessen Sie nicht, sich eine Bestätigung für alle Ausgaben ausstellen zu lassen.

Steuerstrafverfahren wegen Verschweigens von Pokergewinnen

So etwas gibt es auch in unserer schönen Schweiz. Wer mit Absicht seine beruflichen Tätigkeit und seine Gewinne beim Online Poker Spielen verschweigt, kann sich auf ein Strafverfahren gefasst machen. Ein Urteil wird Sie schnell aus dem Verkehr ziehen. Dann ist es Schluss mit Poker-Gewinne steuerfrei einkassieren.

Fazit zu Steuern bei Online Pokerspielen

Kurz und bündig auf den Punkt gebracht lautet die Zusammenfassung folgendermaßen: Zählt Poker zu Ihrer beruflichen Betätigung, dann müssen Sie Steuern für Gewinne nach Abzug Ihrer Ausgaben zahlen. Wer nur zum Spaß Poker spielt, kann gelegentliche Gewinne beruhigt steuerfrei einkassieren und wird niemals mit dem Finanzamt diesbezüglich in Kontakt kommen.

FAQ zu Online Poker Steuern

  1. Wer prüft online Casinos?

    Sicherheit steht an erster Stelle! Vor allem, wenn es um online Casinos geht, sind in der heutigen Zeit viele schwarze Schafe unterwegs. Diese kopieren zum Beispiel eine gültige Casino Lizenz. Um herauszufinden, ob diese auch wirklich gültig ist, sollte man auf das Logo und die Auszeichnung der Lizenz achten. Es empfiehlt sich, sich für ein online Casino mit europäischer Lizenz zu entscheiden. Schauen Sie zur Not auf die Bewertung.

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